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EDU014 Barcamps in der Schule: Beispiele für Abiturvorbereitung und Online-Barcamps

Screenshot von der Aufnahme über eine Videokonferenz
avatar Hendrik Haverkamp
Lehrer am Evangelisch Stiftischen Gymnasium, organisierte mit seiner Kollegin Yvonne Bansmann u.a. ein Barcamp, das wegen Corona zum Online-Barcamp wurde. Twitter: @hav_hendrik
avatar Björn Nölte
Lehrer in Potsdam, organisierte Barcamps erst mit dem Kollegium, bis dann die Schüler*innen selbst ein Barcamp einforderten. Twitter: @Noelte030 | Web: noelte030.jimdo.com
avatar Jöran Muuß-Merholz
hat zwar mal ein Buch über Barcamps geschrieben, staunt in diesem Gespräch aber häufig

Björn Nölte und Hendrik Haverkamp über Barcamps von und mit Schüler*innen

Barcamps gibt es in der Schule inzwischen gelegentlich – als Fortbildung im Kollegium. Es ist aber noch selten, dass der Unterricht durch ein Barcamp ersetzt wird. Hier kommen zwei Beispiele von Barcamps von und mit Schüler*innen. Björn Nölte und Hendrik Haverkamp berichten aus ihren Schulen, wo unter anderem die Abiturvorbereitung als Barcamp umgesetzt wurde. In einem Fall sorgte die Corona-Krise dafür, dass das Barcamp komplett ins Internet umziehen musste.

Gastgeber Jöran Muuß-Merholz fragt nach: Wie wurden die Themen ausgewählt, wie lief die Sessionplanung? Gab es Konkurrenz zwischen den Sessions von Lehrer*innen und Schüler*innen? Wie war das mit dem Duzen? Welche Dauer ist für Sessions sinnvoll? Und schließlich: Wie waren die Rückmeldungen?

Aufgezeichnet in Home-Offices am 31.3.2020 | zuerst veröffentlicht mit Video in den „Corona Logs“ auf joeran.de

EDU013 Reinventing University? Minerva really DID IT! A 2020 update with Minerva founder Ben Nelson

Photo: unknown authorship
avatar Jöran Muuß-Merholz
regained confidence in HE
avatar Ben Nelson
founder, chairman, and CEO of Minerva

Jöran Muuß-Merholz visiting Minerva HQ in San Francisco to learn about the most exciting innovation in Higher Education

Es gibt eine kurze deutschsprachige Einordnung mit Grundlagen zum Studium bei Minerva in einer Sonderfolge von Jöran ruft an (JRA). Wir empfehlen deutschsprachigen Zuhörer*innen, diese 5 Minuten zuerst zu hören.
“Our goal is to displace Harvard“, Minerva founder Ben Nelson boasted in the Wall Street Journal in 2013. Only three years later it was reported that Minerva got 16,000 applications for 306 available places, making its acceptance more exclusive than Harvard or Stanford. Meanwhile in 2019 the first students have graduated.
There’s much talking about disruption in Higher Education. At Minerva they are serious about it. The team has abandoned lectures, brought classes to a truly novel online environment and has the students moving every semester – from San Francisco to Seoul, Hyderabad, Berlin, Buenos Aires, London, and Taipei.
Jöran Muuß-Merholz learned about Minerva in early 2013. But he thought of them as some elearning weirdos. 😉 In January 2020 he met Ben Nelson at Minerva’s HQ in San Francisco. Listen to their conversation on fundamental change in HE, how money can buy you access to education and fully active learning.

Ben Nelson (le) and Jöran Muuß-Merholz (ri), Photo by Jöran Muuß-Merholz CC BY 4.0
First photo: Ben Nelson and Jöran Muuß-Merholz, Photo with unknown authorship. 2nd photo (the one with the clocks) by Jöran Muuß-Merholz CC BY 4.0
  • Minerva Schools at KGI
  • Project Minerva
  • The Minerva Book: Building the intentional university
  • some US coverage on Minerva and Minerva:
    • Entrepreneur Ben Nelson of Minerva Project: Recreating universities
    • Wall Street Journal (2013): Ben Nelson: The Man Who Would Overthrow Harvard
    • Forbes (June 2019): How To Fix Higher Education: Seven Keys
    • UPENN: Can the Minerva Model of Learning Disrupt Higher Education?
    • EdSurge: Minerva Project Raises $57M to Support Its Tech Platform—and Spin Off Its School

EDU012 Eskalation! Wie man Paradigmenwechsel und Twitterdebatten überlebt

avatar Jöran Muuß-Merholz
vergisst das Bein in Elfenbeinturm
avatar Axel Krommer
bietet Lehrern auf Twitter ausgelagertes Denken an

Axel Krommer auf Sach- und Beziehungsebene mit Jöran Muuß-Merholz

Axel Krommer kritisiert auf Twitter häufig Unterrichtsmethoden und Medienverständnisse. Das eskaliert schnell. Woran liegt das? Was kann man dagegen tun? Wie argumentiert man einen Paradigmenwechsel und wie verläuft die Erkenntnis dazu?

Aufnahmedatum am 01.03.2019 in Hamburg.

EDU011 Kulturtechnik Lesen reloaded: digitale Texte, Serien, Computerspiele

Philippe Wampfler, Foto von Jöran Muuß-Merholz

avatar Jöran Muuß-Merholz
bewundert die Autoren von Disney-Filmen
avatar Philippe Wampfler
Germanist, Deutschlehrer, Lehrerlehrer

Philippe Wampfler im Gespräch mit Jöran Muuß-Merholz über Haftbefehl, Hölderlin, Red Dead Redemption 2 und Goethe-Kult

Eigentlich wollte Jöran mit Philippe Wampfler über den digitalen Wandel des Lesens sprechen. So beginnt es mit Kulturtechniken im digitalen Zeitalter und dem digitalen Lesen als Empowerment. Doch dann erklärt Philippe Wampfler, dass man auch Computerspiele und Fernsehserien als Texte verstehen kann, dass es nicht nur Textinterpretation von Hölderlin, sondern auch von Haftbefehl, dass es nicht nur „Deep Reading“, sondern auch „Deep Gaming“ gibt. Es geht um die nachträgliche Glorifizierung des Abenteuerromans, das Verhältnis zwischen einem Leser und dem Buch, den Einfluss auf Diskussionen im Netz auf Fernsehserien und vieles mehr, was die Perspektive auf Lesen deutlich erweitert.

Extra-Tipp: Das Routenplaner-Buch

Philippe Wampfler, Jöran Muuß-Merholz und drei weitere Autoren haben gemeinsam ein Buch geschrieben:
Routenplaner #Digitale Bildung. Auf dem Weg zu zeitgemäßem Lernen. Eine Orientierungshilfe im Digitalen Wandel.
von Axel Krommer, Martin Lindner, Dejan Mihajlović, Jöran Muuß-Merholz und Philippe Wampfler. Mit Beiträgen von Kathrin Passig und Lisa Rosa.
Verlag ZLL21 e.V., Hamburg 2019. 300 Seiten, € 22,50, ISBN 978-9463865333
Das Buch kann im stationären Buchhandel bestellt werden und natürlich online, zum Beispiel via amazon.de oder buch7.de oder bücher.de oder thalia.de.
Website zum Buch routenplaner-digitale-bildung.de | Inhaltsverzeichnis

EDU010 Als #zeitgemäßeBildung noch cool war … (ein Aufruf)

Dejan Mihajlović, Jöran Muuß-Merholz und Axel Krommer während des Podcasts vor Publikum, Foto von Birgit Kury (CC BY 4.0)

avatar Jöran Muuß-Merholz
@joeranDE podcastet gerne in Freiburg
avatar Dejan Mihajlović
@DejanFreiburg hat erlebt, wie sein Begriff gekapert wurde
avatar Axel Krommer
@mediendidaktik_ sucht nach einem knackigen Begriff für das blaue Medium

Warum wir neue Begriffe brauchen und die dann auch wieder gekapert werden

Wir suchen einen Begriff, der das beschreibt, was Lernen unter den Bedingungen des digitalen Wandels ausmacht. „Digitale Bildung“ ist Quatsch, „zeitgemäße Bildung“ wurde gekapert, „Bildung“ ist schon besetzt. Also muss ein neuer Begriff her – oder? Axel Krommer, Dejan Mihajlović und Jöran Muuß-Merholz über ihre Erfahrungen mit Begriffsneuschöpfungen, Begriffsbestimmungen und Bedeutungen. Und ein Aufruf an die Hörer*innen, mit eigenen Wortschöpfungen oder der Verteidigung bestehender Begriffe an der Debatte teilzunehmen.

EDU009 “There is no free lunch in technology” – warum Bildungstechnologie immer auch eine politische Frage ist.

Evgeny Morozo, keine freie Lizenz, Foto by Univention

avatar Jöran Muuß-Merholz
Fragt, ob nach dem großen Demokratieversprechen jetzt das Bildungsversprechen der neue Hype ist.
avatar Evgeny Morozov
Hat schon als Jugendlicher gemerkt, dass man Technologie gestalten kann und verwendet eine persönliche Version von Google Scholar.

Evgeny Morozov erzählt, was sein Lernen prägt, warum Bildungstechnologie gesellschaftlichen Wandel herausfordert und was das mit Demokratie zu tun hat.

Wenn Evgeny Morozov über Bildung spricht, geht es schnell um Fragen der Gestaltung von Gesellschaft. Welche politischen Grundsätze prägen den Einsatz von Technologie in der Bildung? Wie hängen Technologie und politische Partizipation zusammen? Morozov fordert, sich nicht von Schlagworten wie Personalisierung, Effizienz und Disruption leiten zu lassen, sondern hinter die Kulissen zu schauen und bewusste politische Entscheidungen zu treffen um Demokratie zu erhalten. Das Gespräch findet auf Englisch statt.

EDU008 „Wir reden nicht über digitale Schule, sondern über zeitgemäßes Lernen.“

BookReleaseParty_69_Fabian_Schmidt_bearb_CCBY40.jpg

avatar Jöran Muuß-Merholz
Podcast-Gastgeber, Buch-Neuaufleger, @joeranDE, Blog
avatar Christiane Schicke
Freudberg Gemeinschaftsschule, Berlin, @frandevol, Blog
avatar Lisa Rosa
LI Hamburg, @lisarosa, Blog, resume.io
avatar H.D. Hirth
Oskar von Miller Schule Kassel, @bootbar, About

Drei Lehrer*innen aus dem Buch „Digitale Schule“ im Gespräch

Das Buch heißt: „Digitale Schule – Was heute schon im Unterricht geht. Das Praxisbuch zum individualisierten Lernen mit digitalen Medien.“ Jöran Muuß-Merholz porträtiert darin die Arbeit von zehn Lehrer*innen, die mit digitalen Medien fortschrittlichen Unterricht machen. Zur Buch-Release-Party haben sich drei Lehrer*innen aus dem Buch und Jöran über „Digitale Schule“ unterhalten. Allerdings nur ganz kurz, danach ging es darum, dass es keine digitale Schule, sondern eine grundsätzlich neu gedachte Schule geht.

Das Buch: Informationen beim Verlag ZLL21, bei amazon oder andernorts.

EDU007 Machst Du jetzt nur noch Bücher, keine Podcasts mehr, Jöran?

avatar Jöran Muuß-Merholz

Jöran erklärt, was er in den letzten Monaten anstelle von Podcasts gemacht hat.

Monatelang ist hier kein neuer Podcast erschienen – warum? Jöran erklärt in einer kurzen Nachricht, dass er an Büchern statt an Podcasts gearbeitet hat. Aber er gelobt Besserung.

Buch „Digitale Schule: Was heute schon im Unterricht geht“ von Jöran Muuß-Merholz bei amazon

EDU006 Tech Infrastructure as OER – Jim Groom, DS106 und Reclaim Hosting

Jöran Muuß-Merholz, Jim Groom, Foto unter CC BY 4.0 by Jöran Muuß-Merholz

avatar Jöran Muuß-Merholz
glaubt im April 2016 noch, dass er mit dem Kaffeetrinken-Aufhören-Aufhören wieder aufhören würde
avatar Jim Groom
das offene Netz. Und guten Kaffee.

Ein Interview mit Jim Groom, Erfinder von DS106 und Reclaim Hosting

„EduPunk” Jim Groom spricht im Interview zur Schönheit des experimentellen und offenen Online-Lernens. Wie kann technische Infrastruktur die Idee von Community und vernetzten Lernens nicht behindern, sondern unterstützen?

Gängige Lernmanagementsystem bilden die Möglichkeiten des vernetzten Lernens im Web in keiner Weise ab. Sie gehen kaum über das Verfügbarmachen von Lernmaterialien und Arbeitsblättern hinaus. Dem (Punk-)Motto folgend „When you’re not happy with the system that men providing create your own“, nahm Jim Groom die Sache selbst in die Hand. Im ersten Teil des Interviews erläutert Jim Groom, wie im Frühjahr 2010 der Storytelling-Kurs DS106 entstand, der inzwischen als legendärer Meilenstein des Online-Lernens gilt. Für Jim Groom stand dabei nicht OER im Sinne von statischen Ressourcen im Mittelpunkt, sondern die Idee einer offenen Community mit kreativen Prozessen, in denen kontinuierlich neue Dinge entwickelt werden.
Dem Gedanken von Infrastruktur als OER folgend, gründete Jim Groom Reclaim Hosting. Dieses Projekt, über das er mit Jöran Muuß-Merholz im zweiten Teil des Interviews spricht, bietet Universitäten einen Hosting-Dienst für Webservices inklusive eigener Domain.

Video

EDU005 Ist das „Secret Book for Digital Boys“ auch was für Mädchen?

avatar Emil Woermann
hat Jacob im Chor kennengelernt
avatar Jacob Leffers
hat mit Emil zusammen keine Langeweile
avatar Kristin Narr
Gastgeberin der JugendNarrative
avatar Jöran Muuß-Merholz
Gastgeber von edukativ.fm

Jacob Leffers und Emil Woermann haben ein Buch über digitale Abenteuer geschrieben. Mit 16 Jahren.

Very special Crossover-Podcast-Episode! Diese Folge erscheint gleichzeitig bei JugendNarrative und edukativ.fm.

Emil Woermann (16 Jahre) und Jacob Leffers (17 Jahre) sind Schüler aus Hamburg. Sie bauen Webseiten, basteln mit digitalen Tools, produzieren YouTube-Filme und haben viele Ideen gegen Langeweile. Daraus entstand die Idee für das Buch „Secret Book for Digital Boys“. Und auch das haben sie natürlich selbst gemacht.